Vegan Kürbiskern-Olivencreme & meine Ernährungs- und Kochroutine

 

Ich liebe Käse! Käsebrot. Eigentlich gibt es kaum etwas Besseres als Käsebrot. Aber irgendwann hängt einem selbst das mal zum Hals raus und es muss eine Alternative her. Wenn man keine Wurst isst, so wie ich, muss man kreativ werden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Creams und Dips im Handel zu kaufen. Manche sind wirklich nicht schlecht und es sind ab und an sogar kaum Zusatzstoffe darin. Dennoch, selbst gemacht geht oft noch schneller als kaufen, wenn man die Zutaten im Haus hat.

Meine Ernährungs- und Kochroutine

Auf Instagram habe ich euch gefragt, auf welches Thema ich auf meinem Blog eingehen soll. Zur Auswahl standen: Meine Instagram Arbeit, meine wöchentliche Ernährungs- und Kochroutine, Meditation und Stressreduktion oder Food Fotografie Tipps. Meine wöchentliche Ernährungs- und Kochroutine sowie Meditation und Stressreduktion haben Gleichstand. Wahrscheinlich, da ich über die anderen beiden Themen schon häufiger berichtet habe.

Da fange ich doch heute gleich mal mit meiner wöchentliche Ernährungs- und Kochroutine an.

Zu Beginn möchte ich sagen, dass ich meinen Weg erst finden musste. Über die letzten Jahre habe ich vieles ausprobiert, mich oft verausgabt und erkannt, dass man sich eben nicht immer so perfekt ernähren kann, wie man gerne möchte – OHNE dabei ein Burnout zu kriegen. Mittlerweile sehe ich vieles sehr entspannt, was sich in meiner wöchentlichen Ernährungs- und Kochroutine wiederspiegelt.

Um es euch beim Erfassen einfacher zu machen, habe ich meine Routinen hier in 10 Punkten zusammen gefasst.

10 Tipps für eine stressfreie Ernährungs- und Kochroutine

Kochtage

Ich koche! Daran kommst du nicht vorbei, wenn du dich gesünder ernähren möchtest.

Es ist aber völlig unmöglich, neben einem 40 Stunden Job, täglich zu kochen. Ich habe ja auch noch andere Interessen und Verpflichtungen. Also koche ich lediglich 3 Tage. An diesen Tagen aber die doppelte Menge. Am 7 Tag koche ich nicht, sondern esse Brot oder esse auswärts (wenn es geht gesund, wenn nicht, auch ok).

Kochbücher markieren

Das Planen ist ja oft die meiste Arbeit. Was kochen? Was geht schnell? Mein super Tipp – Kochbücher anschaffen und die liebsten und schnellsten Gerichte markieren. So kann man schnell was raus suchen, ohne erschlagen zu werden. Hier meine Lieblings-Kochbücher:

Greenkitchenstories
Bowls of goodness
Krautkopf
At home in the whole food kitchen

Einfache Gerichte

Einige Zeit habe ich oft viel zu aufwendige Gerichte gekocht und war anschließen völlig geschafft. Durch die Woche gibt es nur noch einfache Gerichte, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Am Wochenende nehme ich mir dann Zeit, aufwendiger zu kochen, wenn ich Lust habe.
Ideen: Eintöpfe, Suppen, Salate

Regelmäßigkeit

Der beste Tip, um Heißhunger vorzubeugen und keinen Mist in sich hineinzustopfen ist, REGELMÄßIG ESSEN! Ich esse 4 mal am Tag (weiter unten findet ihr ein Beispiel). Diese Praxis hat sich bei mir sehr stark etabliert und hier bin ich auch wirklich diszipliniert (im Sinne von „ich lasse keine Mahlzeit aus“), weil es mir mit Hunger schlecht geht. Ich bekomme nicht nur schlechte Laune, sondern oft Unterzucker und Kopfschmerzen, was ich natürlich vermeiden will.

Brot, Avocado, Linsen & Kokosmilch

4 meiner besten Freunde, die stets einen Platz in meiner Küche haben. Wenn ich mal wirklich spontan keine Zeit habe oder es mir nicht gut geht, kann ich auf diese Kollegen immer zurückgreifen und Brot essen oder meine einfach Linsen-Kokossuppe kochen.

Abwechslung

Damit mir nicht langweilig wird und mein Körper unterschiedliche Nährstoffe bekommt, esse ich wirklich sehr abwechslungsreich. Ich esse z.B. morgens immer anders. Mal einen Smoothie, der lange sättigt (hier findest du Tipps für den perfekten sättigenden Smoothie), mal ein Müsli, mal Porridge oder ähnliches. Das Frühstück muss mich übrigens lange satt machen, weil ich erst Mittags wieder esse.

Früchte & Gemüse

Früchte am Morgen, Gemüse Mittags und / oder Abends. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfielt, mehr Gemüse zu essen, was ich oft beherzige.

Auf den Körper hören

95%, von dem was ich esse, WILL ich essen. Ich weiß mittlerweile, was mein Körper gut verträgt und was nicht. Mein Körper verlangt nach frischen natürlichen Produkten, ab und zu natürlich auch nach einer Pommes (die ich dann auch esse).

Ich versuche zumindest alle Lebensmittel zu vermeiden, die mir offensichtlich nicht gut tun (Magenbeschwerden, Verdauungsprobleme etc.). Dazu gehören rohe Paprika und Zwiebeln, jegliche Lauchgewächse, Knoblauch und Glutamat. Um das herauszufinden, habe ich viel Zeit gebraucht. Damals habe ich oft Schmerzen gehabt und wusste nicht, woran es liegt. Erst ein Heilpraktiker hat mich auf die Idee gebracht, dass es an meiner Ernährung liegen könnte. Ein Meilenstein in meinem Leben!

Süßes & Ungesundes

Ich esse gerne mal ungesund. MAL bedeutet für mich, dass ich zwischendurch in der Woche etwas Weingummi esse oder vor dem Kino bei MC Donalds einkehr (ich liebe Pommes). Aber eben nicht 5x die Woche. Es bleibt für mich etwas außergewöhnliches.

Offenheit

Offenheit hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin. Ich probiere immer wieder gerne neue Rezepte oder Zutaten aus und erfreue mich jedes Mal, wenn ich etwas neues leckeres entdeckt habe. Mindestens einmal in der Woche kommt eine neue Zutat oder Rezept auf den Tisch.

Was ich am Tag esse

Um dir eine Idee zu geben, wie meine alltägliche Ernährung aussieht, habe ich hier mal einen Tag skizziert.

Morgen-Start

Eine große Tasse Tee nach meinem Sonnengruß (aktuell Rooibos Zitronen Tee).

 

Frühstück

Nach meinem Finishing im Bad bereite ich in Ruhe mein Frühstück zu. Hört sich komisch an, aber so zolle ich meinem Essen Respekt und kann es anschließen besser genießen. Oft gibt es bei mir morgen einen sättigenden Smoothie. Viele denken, das macht nicht satt. Für eine Freundin habe ich mal Kalorien kalkuliert und kam auf 550 für einen Smoothie. Das liegt an den Haferflocken, Nüssen oder Samen, die ich hinzugebe, um bis mittags satt zu bleiben.

 

Espresse

Nach meinem Frühstück genieße ich immer einen Espresso oder einen Zimt-Moccha.

 

Mittagessen

Mein Mittagessen ist zu 95% warm und ich esse in Ruhe zu Hause – wo wir wieder beim bewussten Essen wären. Eigentlich ist das Mittagessen fast immer unterschiedlich. Mal gibt es Pasta, mal eine leckere gemischte Schale mit Hülsenfrüchten, mal einen Salat oder eine Suppe. Mein Mittagessen ist meine Hauptmahlzeit.

Snack

Ob ich Nachmittags noch einen Snack benötige oder nicht, entscheide ich meistens spontan. Es hängt auch immer vom Mittagessen oder meinen To Dos ab, wieviel Energie ich habe. Am wichtigsten ist mir, dass ich KEINEN riesen Hunger habe. Sobald ich Hunger bekomme, esse ich immer in der nächsten Stunde etwas. Müsliriegel habe ich immer in der Box (ich nehme die Nusscornie, da hier zumindest viele Nüssen enthalten sind) oder ich habe vom Wochenende gesunde Muffins am Start.

Abendessen

Mein absoluter Traum wäre es, jeden Abend die Energie zu haben, etwas tolles Gesundes zu kochen. Z.B. Salat oder Ähnliches. Das habe ich mal probiert, ging aber schief. Anschließend war ich nur noch am kochen und das hat mich auch nicht glücklich gemacht. Also gibt es seither Abends Brot. Verschiedene Brotsorten und Käse bzw. leckerer Aufstriche, die ich fast immer schnell selber mache. Ein Rezept dazu teile ich heute hier.

 

Vegan pumpkin seed olive cream
 
Prep time
Total time
 
Author:
Recipe type: Aufstrich
Ingredients
  • 150g Kürbiskerne
  • 75g grüne Oliven, ohne Stein
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Kürbiskernöl
  • 1 El Zitronensaft
Instructions
  1. Kürbiskerne in der Pfanne ohne Fett anrösten
  2. Alle Zutaten zusammen zu einer cremigen Masse pürieren
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
  4. Der Aufstrich hält sich im Kühlschrank ca. 1 Woche

Wie du sehen kannst, esse ich regelmäßig und vorwiegend gesund, ohne Stress zu haben. Das musste ich aber erst lernen. Ich musste erkennen, wieviel Zeit und Energie ich investieren kann. Denn stressfrei leben geht bei mir vor. Was habe ich von einer gesunden Ernährung, wenn ich dauergestresst bin? Nix.

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4 Gedanken zu „Vegan Kürbiskern-Olivencreme & meine Ernährungs- und Kochroutine“

  1. Hallo,
    auf Deiner Seite über Deine Kochroutine ist ein kleiner aber bedeutender Fehler :

    einfach Linsen-Kokssuppe kochen.

    Ich denke Du wolltest sicher Kokossuppe schreiben : )

    LG Petra

    Antworten
  2. Liebe Janine,

    deine Photos und Props sind echt toll. Das Rezept hat mir auch gut gefallen. Ich denke, diese Creme ist eine gute Idee z.B. als Vorspeise aufs Brot. Vielleicht passt sie auch gut zu Pasta, wie eine Art Pesto..?

    Liebe Grüße,

    Francesca

    Antworten
    • Hallo Francesca, herzlichen Dank. Ja, zu Pasta passt die Creme sicher sehr gut. Einen tollen Blog hast du. Du wohnst in der Toskana? du Glückliche. LG Janine

      Antworten

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