Lebensmittel-Unverträglichkeit – Erfahrungsbericht

Man hört es ja mittlerweile an jeder Straßenecke. Jeder hat irgendeine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Gluten, Laktose und Fruktose – alles kann einem im wahrsten Sinne auf den Magen oder das Gemüt schlagen.

Was ist eine Lebensmittelunverträglichkeit?

Zuerst einmal gibt es zwei verschiedene Formen. Die Intoleranz und die Allergie.

Während dein Körper bei einer Allergie Antikörper bildet, weil das Immunsystem in den Lebensmitteln etwas als schädlich wahrnimmt, kann er bei einer Intoleranz einen bestimmten Stoff nicht oder nicht richtig verdauen. Nach meinen Recherchen ist es so, dass bei einer Allergie die Symptome wirklich bei jedem Verzehr auftreten, bei einer Intoleranz hingegen treten die Symptome nicht immer oder nur nach dem Verzehr von größeren Mengen auf.

Lebensmittelunverträglichkeit – Ein Test als Selbstversuch

Letztlich habe ich ein Produkt von einer amerikanischen Firma ausprobiert, die mir das Produkt kostenfrei zur Verfügung stellte. Ich bin unsicher, ob diese Tests wirklich einen ärztlichen Bluttest ersetzen kann. 1x im Jahr lasse ich meine Blutwerte beim Arzt checken, habe aber hier noch nie einen Intoleranz Test gemacht.

Man könnte alternativ auch ein Ernährungstagebuch führen, um heraus zu finden, was man verträgt und was nicht. Seit meiner Ernährungsumstellung vor Jahren geht es mir auf jeden Fall viel besser. Damals fand ich heraus, dass ich gegen Knoblauch und Glutamat allergisch bin. Ich hatte immer schlimmer Bauchschmerzen, das war wirklich schlimm.

Zurück zum Test.

Ich musste mich also mit den mitgelieferten Utensilien picken und eine Blutprobe einsenden. Das war’s – dann hieß es warten.

Die Ergebnisse

Meine Ergebnisse habe ich nach 10 Tagen per E-Mail erhalten. Dieser sagt aus, dass ich eine Intoleranz bei Weizen, Soja, Hafer und Mango aufweise. Weizen, Soja, Hafer klingt einigermaßen logisch. Mango finde ich nach wie vor irgendwie lustig. Ansonsten gab es bei allen anderen Lebensmitteln, die getestet wurden ein grün für NICHT reagiert.

Weizen also.

 

Was fange ich nun mit dieser Erkenntnis an?

Nach meinen Recherchen kann der Körper bei Intoleranzen sehr verschieden reagieren. Von leichten Symptomen, wie Müdigkeit, Trägheit oder leichte Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu üblen Symptomen, wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen etc. Müde? Träge? Bin ich hin und wieder mal. Kann das nun mit meiner Ernährung zusammenhängen?

Ich gebe zu. Weizen esse ich ziemlich häufig. Helle Nudeln, helles Brot, Wraps. Hafer, Soja und Mango kann ich einfach eliminieren, da diese Produkte eher seltener vorkommen. Beim Soja habe ich es übrigens schon immer gemerkt, dass mein Körper rebelliert. Esse ich sowieso sehr selten. Und dann weiß ich eben, dass ich reagiere. Ist unangenehm, aber ich sterbe nicht davon.

Was tun mit dem Weizen?

Grundsätzlich bin ich ja kein Freund von pro-aktiven Einschränkungen. Also überlege ich. Und probiere es dennoch aus. Die ersten Tage ohne Weizen waren super easy. Ich kaufte Dinkelbrot und aß anstatt Weizen-Nudeln meine neu entdecken Linsennudeln. Sind eh gesünder.

Wohlfühlfaktor nach 7 Tagen

Ok. Mein Wohlfühlfaktor nach 7 Tagen ohne Weizen, Hafer, Soja und Mango steigt tatsächlich an. Einbildung? Ich fühle mich fitter und wacher. Aber hängt das nun wirklich mit der “kleinen” Umstellung zusammen? Das wird mir wohl niemand beantworten können.

Fazit des Ganzen. Nächste Tage gibt es einen Veggi Burger von Mc Donalds (ja, so etwas esse ich auch mal hin und wieder). Obwohl es ein Weizenbrötchen dazu gibt und wahrscheinlich auch Soja drin ist. Ich denke, ich verändere nichts, sondern höre einfach weiterhin auf meinen Körper, das hat bisher einfach auch super geklappt.

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