Grünkohl-Flammkuchen mit Birne, Ziegenkäse & Walnüssen

ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Grünkohl-Flammkuchen? Oh ja! Und ich verspreche dir: Diese Kombination ist richtig lecker. Knuspriger Boden, würziger Grünkohl, süße Birnen, cremiger Ziegenkäse und geröstete Walnüsse – für mich ein echtes Herbstgericht, das wunderbar unkompliziert ist und trotzdem etwas Besonderes auf den Tisch bringt.

Passend zur diesjährigen Grünkohlwoche im Kreis Kleve habe ich mir deshalb eine neue Rezeptidee mit unserem heimischen Wintergemüse überlegt. Denn so gerne ich klassische Grünkohlgerichte mag, ich finde es mindestens genauso spannend, das Gemüse immer wieder neu zu kombinieren.

Grünkohl – ein Stück Heimat auf dem Teller

Wenn im Herbst die Temperaturen sinken, beginnt bei uns am Niederrhein die Grünkohlzeit. Auf den Feldern leuchten die kräftig grünen Blätter und in den Hofläden gibt es das Gemüse wieder frisch aus regionalem Anbau.

Grünkohl gehört für mich einfach zur kalten Jahreszeit. Und das nicht nur wegen seines Geschmacks. Ich finde es schön zu wissen, dass ein Gemüse, das bei uns direkt vor der Haustür wächst, so viele Möglichkeiten in der Küche bietet.

Genau darum geht es auch bei der Grünkohlwoche im Kreis Kleve: die Vielfalt unseres heimischen Grünkohls zu zeigen und die regionale Landwirtschaft in den Mittelpunkt zu stellen.

Übrigens steckt in den krausen Blättern einiges: Grünkohl liefert unter anderem Vitamin C, Vitamin K, Beta-Carotin und Ballaststoffe. Ein guter Grund mehr, ihn während der Saison öfter auf den Speiseplan zu setzen.

Warum Grünkohl und Birne so gut zusammenpassen

Vielleicht klingt die Kombination zunächst etwas ungewöhnlich. Aber gerade die unterschiedlichen Aromen machen diesen Flammkuchen so lecker.

Der Grünkohl bringt eine angenehm herzhafte, leicht herbe Note mit. Die Birne sorgt für eine natürliche Süße, während der Ziegenkäse dem Ganzen eine würzige, cremige Komponente verleiht. Dazu kommen Walnüsse, die beim Backen herrlich aromatisch werden und für den nötigen Crunch sorgen.

Und das alles auf einem dünnen, knusprigen Flammkuchenboden!

Ich mag solche Rezepte besonders gerne, weil sie mit wenigen Zutaten auskommen und trotzdem richtig viel Geschmack mitbringen. Perfekt für ein gemütliches Abendessen, aber auch als kleine Vorspeise, wenn Gäste kommen.

Grünkohl-Flammkuchen Grünkohl-Flammkuchen

Grünkohl-Flammkuchen
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Flammkuchen
Serves: 2
Ingredients
  • Für den selbst gemachten Flammkuchenteig:
  • 250 g Weizenmehl (Type 550 oder 405)
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • ½ TL Salz
  • Für den Belag:
  • 150 g frischer Grünkohl (ohne dicke Blattrippen)
  • 1 große, feste Birne
  • 150 g Ziegenkäserolle
  • 100 g Schmand
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 40 g Walnüsse
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Etwas frischer Thymian
  • Optional: etwas Honig
Instructions
  1. Mehl, Wasser, Olivenöl und Salz in eine Schüssel geben und etwa 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl hinzufügen. In Frischhaltefolie 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen. So lässt er sich später besonders dünn ausrollen.
  2. Den Pizzastein auf einem Rost im unteren Ofendrittel platzieren und den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Stein mindestens 30–45 Minuten aufheizen lassen. Alternativ kannst du den Flammkuchen auf dem Backblech machen. Dieses muss nicht vorher in den Ofen.
  3. Den Grünkohl gründlich waschen, die festen Blattrippen entfernen und die Blätter klein zupfen. In kochendem Salzwasser etwa 1 Minute blanchieren, abgießen, kurz kalt abspülen und gründlich ausdrücken.
  4. Den Schmand mit Salz und Pfeffer verrühren. Die Birne entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel in feine Ringe schneiden, den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und die Walnüsse grob hacken.
  5. Den Teig halbieren und beide Portionen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn ausrollen. Den ersten Flammkuchen mit Schmand bestreichen und mit Grünkohl, Birne, Zwiebel, Walnüsse und Ziegenkäse belegen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und Thymian darüberstreuen.
  6. Den Flammkuchen mithilfe eines bemehlten, umgedrehten Backblechs auf den heißen Pizzastein schieben. Etwa 6–9 Minuten backen, bis der Boden knusprig und der Rand goldbraun ist. Anschließend den zweiten Flammkuchen genauso backen.
  7. Den fertigen Flammkuchen nach Belieben mit etwas Honig beträufeln und mit frisch gemahlenem Pfeffer verfeinern. Am besten direkt heiß genießen!
  8. Meine Tipps
  9. - Besonders knusprig: Den Teig wirklich hauchdünn ausrollen. Je dünner der Boden, desto knuspriger wird der Flammkuchen.
  10. - Grünkohl gut ausdrücken: So weicht der Teig beim Backen nicht durch.
  11. - Birnenwahl: Conference oder Abate Fetel eignen sich besonders gut, da sie beim Backen ihre Form behalten.
  12. Noch ein Tipp für deinen Pizzastein ohne Pizzaschieber: Du kannst den Flammkuchen auf einem gut bemehlten, umgedrehten Backblech vorbereiten und von dort auf den Stein gleiten lassen. Vorher kurz rütteln, um sicherzugehen, dass der Teig nicht festklebt. So brauchst du kein Backpapier, das bei 250 °C möglicherweise nicht hitzebeständig ist.

Grünkohl-Genuss aus der Region

Vom 20. November bis 27. November 2026 findet die sechszehnten Grünkohl-Woche im Kreis Kleve statt. Mit diversen Grünkohl-Gerichten und anderen Angeboten rund um den „Genuss aus der Region“ beteiligen sich sowohl Hotel- und Gaststättenbetriebe als auch Metzgereien, Märkte und Gemüsehändler an der gemeinsamen Aktion der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, des DEHOGA Nordrhein und der hiesigen Fleischer-Innung.

 

Werbung | Dieser Beitrag wird von der Wirtschaftsförderung des Kreises Kleve unterstützt. Danke, dass ich Teil dieser wunderbaren Aktion sein darf!

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